Alle 38 Thesen beantwortet aus Sicht eines pragmatischen, nicht-ideologischen BĂŒrgers von Rheinland-Pfalz. Fokus: Was bringt dieses Bundesland langfristig voran?
RLP-Kontext: Grenzregion (LU/FR/BE), BASF Ludwigshafen, Ramstein, Weinbau, lÀndliche Struktur, FachkrÀftemangel, Infrastrukturdefizite.
â Stimme zu Ramstein ist NATO-Drehkreuz und gröĂter US-StĂŒtzpunkt in Europa. Sicherheitspolitische StabilitĂ€t in Europa ist direkt im RLP-Interesse â wirtschaftlich (ArbeitsplĂ€tze Ramstein) und geopolitisch.
â Stimme zu RLP hat groĂes Wind- und Solarpotenzial, gerade in lĂ€ndlichen Gebieten. Dezentrale Energieerzeugung schafft Wertschöpfung vor Ort, reduziert AbhĂ€ngigkeit und bringt Pachteinnahmen fĂŒr Landwirte.
â Stimme zu Pragmatisch: Pflege, Gastro, Handwerk und Weinbau in RLP suchen verzweifelt Leute. Wer wiederholt zumutbare Arbeit ablehnt, sollte Konsequenzen spĂŒren. Fordern und Fördern.
âĄïž Neutral Im lĂ€ndlichen RLP ist man aufs Auto angewiesen â Tempolimit nervt da. Aber auf den Unfallstrecken (A61, A3, A6) spricht Sicherheit dafĂŒr. Kein klares Ja oder Nein.
âĄïž Neutral RLP ist Grenzregion mit zehntausenden Pendlern nach Luxemburg, Frankreich, Belgien. Grenzkontrollen belasten den Alltag massiv. Aber unkontrollierte Migration braucht auch Steuerung. ZwickmĂŒhle.
â Stimme zu Mainz, Trier, Koblenz, Landau â ĂŒberall steigen die Mieten. Bezahlbarer Wohnraum hĂ€lt junge Familien in der Region und bremst die Landflucht.
â Stimme nicht zu UnverhĂ€ltnismĂ€Ăiger Eingriff in BĂŒrgerrechte und Datenschutz. Der Sicherheitsgewinn steht in keinem VerhĂ€ltnis zur Ăberwachungsinfrastruktur die das braucht.
â Stimme zu BASF Ludwigshafen ist DER Arbeitgeber in RLP â direkt und indirekt hĂ€ngen zehntausende Jobs dran. Ohne Stromkostenentlastung droht Abwanderung der Chemieindustrie. Deindustrialisierung wĂ€re fĂŒr RLP verheerend.
âĄïž Neutral Klingt fair fĂŒr Handwerker und Arbeiter die mit 16 angefangen haben. Aber RLP hat eine alternde Bevölkerung â die Finanzierbarkeit ist fraglich ohne GegenmaĂnahmen.
âĄïž Neutral Kein dringliches Thema fĂŒr RLP. Hat weder positive noch negative Auswirkungen auf die Landesentwicklung. Symbolpolitik.
â Stimme zu RLP braucht dringend FachkrĂ€fte: Pflege, Handwerk, Gastronomie, Industrie, Weinbau. Ohne Zuwanderung kollabiert die Daseinsvorsorge im lĂ€ndlichen Raum. Demografischer Wandel lĂ€sst keine andere Wahl.
â Stimme nicht zu Atomausstieg ist vollzogen, AKWs zurĂŒckgebaut, Fachpersonal weg. Neubau dauert 15-20 Jahre und kostet Milliarden. Das Geld ist in Erneuerbare und Speicher besser investiert.
âĄïž Neutral Spitzenverdiener können mehr beitragen, ABER: In RLP sind viele MittelstĂ€ndler und Freiberufler vom Spitzensteuersatz betroffen. FreibetrĂ€ge mĂŒssten erst angepasst werden, sonst trifft's die Falschen.
â Stimme zu Bildungsföderalismus ist ein Flickenteppich. Familien die innerhalb Deutschlands umziehen, haben massive Probleme. Einheitliche Standards helfen RLP-SchĂŒlern und machen AbschlĂŒsse vergleichbar.
âĄïž Neutral Komplexe geopolitische Lage. Deutsche Verantwortung gegenĂŒber Israel vs. Völkerrecht und humanitĂ€re Bedenken. Kein Thema wo ein simples Ja/Nein der Situation gerecht wird.
âĄïž Neutral BĂŒrgerversicherung hĂ€tte Vorteile (breitere Basis, mehr SolidaritĂ€t), aber die Umsetzung ist extrem komplex und die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem in lĂ€ndlichen RLP-Gebieten unklar.
â Stimme nicht zu Gleichstellung ist noch nicht erreicht â Quote bleibt als Instrument sinnvoll bis sich das organisch Ă€ndert. Abschaffen wĂ€re ein RĂŒckschritt.
âĄïž Neutral RLP-Weinbau profitiert vom Bio-Trend und Premium-Positionierung. Aber konventionelle Betriebe (Kartoffeln, Raps, Weizen in der Pfalz) brauchen auch Planungssicherheit. Beides hat seine Berechtigung.
â Stimme zu Demokratieförderung ist in lĂ€ndlichen Regionen besonders wichtig. PrĂ€vention ist gĂŒnstiger als Schadensbegrenzung. Zivilgesellschaftliche Strukturen stĂ€rken.
âĄïž Neutral Menschenrechte in Lieferketten sind wichtig. Aber die bĂŒrokratische Last trifft den RLP-Mittelstand (200-1000 MA) ĂŒberproportional. Vereinfachung ja, Abschaffung nein.
â Stimme nicht zu ElternunabhĂ€ngiges BAföG fördert Bildungsgerechtigkeit. Gerade Kinder aus lĂ€ndlichen RLP-Familien, wo die Eltern gut verdienen aber das Geld ins Haus/Hof stecken, fallen durchs Raster.
â Stimme nicht zu RLP braucht MASSIVE Investitionen: Breitband im lĂ€ndlichen Raum, Schienenausbau (Mosel, Eifel), StraĂensanierung, Schulen, KrankenhĂ€user. Die Schuldenbremse blockiert genau die Zukunftsinvestitionen die das Land braucht.
â Stimme zu Bei dem FachkrĂ€ftemangel in RLP ist es absurd, arbeitswillige Menschen monatelang zum Nichtstun zu zwingen. Integration durch Arbeit funktioniert besser als durch Warten.
â Stimme nicht zu Klimawandel betrifft RLP direkt: Ahrtal-Hochwasser 2021, Trockenheit im Weinbau, Starkregen, Waldsterben im HunsrĂŒck. Wer das Klimaziel aufgibt, ignoriert die eigene Betroffenheit.
â Stimme nicht zu FĂŒr den RLP-Mittelstand, Handwerk und Gastronomie bei aktuellem FachkrĂ€ftemangel nicht tragbar. Weniger Arbeitsstunden bei weniger Leuten = weniger Output. FlexibilitĂ€t statt Zwang.
âĄïž Neutral Sensibles gesellschaftliches Thema. Der Diskurs lĂ€uft, Beratungspflicht hat Vor- und Nachteile. Kein eindeutiges RLP-Interesse in eine Richtung.
â Stimme nicht zu Absolut katastrophal fĂŒr RLP! Zehntausende pendeln tĂ€glich nach Luxemburg und Frankreich. WĂ€hrungsrisiko, WechselgebĂŒhren, Handelshemmnisse â das wĂ€re der wirtschaftliche TodesstoĂ fĂŒr die Grenzregion.
â Stimme zu RLP hat massive Defizite im Schienenverkehr. Moselstrecke, Eifelstrecke (nach Ahrtal-Zerstörung), Verbindungen nach Luxemburg â alles ausbaubedĂŒrftig. Ohne bessere Schiene stirbt der lĂ€ndliche Raum.
â Stimme zu LĂ€ndliches RLP lebt vom Ehrenamt: Freiwillige Feuerwehr, Sportvereine, Kerweborsch, Kulturvereine. Ohne Anerkennung stirbt das Engagement â und damit die Dorfgemeinschaft.
â Stimme nicht zu Belastet Mieter zusĂ€tzlich in ohnehin angespannten MĂ€rkten (Mainz, Ludwigshafen, Trier). Grundsteuer ist eine EigentĂŒmersteuer und sollte es bleiben.
â Stimme nicht zu Arbeitnehmerrechte sind fundamental. EinschrĂ€nkungen sind ein gefĂ€hrlicher PrĂ€zedenzfall â heute Bahn, morgen Pflege, ĂŒbermorgen alle. Der soziale Frieden ist mehr wert.
â Stimme zu Mehr direkte Demokratie stĂ€rkt das Vertrauen in Politik. Gerade in lĂ€ndlichen Regionen wo man sich "von Berlin vergessen" fĂŒhlt, gibt's Nachholbedarf bei BĂŒrgerbeteiligung.
â Stimme nicht zu PrĂ€vention und Jugendhilfe sind nachweislich wirksamer als Bestrafung von Kindern. Das Jugendstrafrecht existiert aus gutem Grund. Populismus löst keine Probleme.
âĄïž Neutral Schutz der heimischen Automobilindustrie (auch Zulieferer in RLP) vs. gĂŒnstige E-MobilitĂ€t fĂŒr Verbraucher. Beides hat Berechtigung, keine einfache Antwort.
â Stimme zu Unverzichtbar fĂŒr die Grenzregion. Deutsch-französische, deutsch-luxemburgische Familien sind in RLP Alltag. Doppelte StaatsbĂŒrgerschaft ist gelebte europĂ€ische Integration.
âĄïž Neutral WĂŒrde lĂ€ndlichen RLP-Gemeinden enorm helfen (Pflege, Feuerwehr, Vereine). Aber Zwang ist problematisch und ein Jahr Pause trifft bildungsferne Schichten hĂ€rter.
â Stimme nicht zu Energiewende muss weitergehen. Ahr-Hochwasser war ein Weckruf. Neue fossile Heizungen sind eine Investition in die Vergangenheit â in 15 Jahren bereut man das.
â Stimme zu In RLP arbeiten viele im Niedriglohnsektor: Tourismus, Gastronomie, Weinbau, Einzelhandel. 15⏠stĂ€rkt die Kaufkraft, reduziert Aufstockerbedarf und macht Arbeit attraktiver gegenĂŒber BĂŒrgergeld.
| Platz | Partei | Match |
|---|---|---|
| đ„ | PIRATEN | 80.3% |
| đ„ | Tierschutzpartei | 78.9% |
| đ„ | SPD | 77.6% |
| 4 | GRĂNE | 77.6% |
| 5 | SSW | 76.3% |
| 6 | Die PARTEI | 76.3% |
| 7 | Volt | 75.0% |
| 8 | 75.0% | |
| 9 | Die Linke | 73.7% |
| 10 | Team Todenhöfer | 69.7% |
| 11 | MERA25 | 69.7% |
| 12 | ĂDP | 68.4% |
| 13 | PdH | 68.4% |
| 14 | VerjĂŒngungsforschung | 65.8% |
| 15 | MLPD | 65.8% |
| 16 | SGP | 65.8% |
| 17 | BSW | 65.8% |
| 18 | FREIE WĂHLER | 60.5% |
| 19 | FDP | 52.6% |
| 20 | dieBasis | 51.3% |
| 21 | CDU/CSU | 48.7% |
| 22 | MENSCHLICHE WELT | 47.4% |
| 23 | BĂŒSo | 47.4% |
| 24 | BĂŒndnis C | 39.5% |
| 25 | Bayernpartei | 39.5% |
| 26 | WerteUnion | 39.5% |
| 27 | BĂNDNIS DEUTSCHLAND | 34.2% |
| 28 | AfD | 30.3% |
Erstellt am 15.02.2026 als Social Experiment. Keine Wahlempfehlung.